Positive Aussichten bei Tourismus und Hotellerie – trotz weiter herausforderndem wirtschaftlichem Umfeld

Martin Schaffer und Monika Rosen im mrp hotels Videocast

Berlin / Wien, 23. Januar 2023: In ihrem neuesten, vierteljährlichen Podcast erläutern Börsenexpertin Monika Rosen, österreichisch-amerikanische Gesellschaft, gemeinsam mit Martin Schaffer, geschäftsführender Partner bei mrp hotels, die Auswirkungen gesamtwirtschaftlicher Fundamentaldaten und weltweiter Entwicklungen der kommenden Monate auch auf das Reise- und Tourismusbusiness und das Gastgewerbe.

In diesem Zusammenhang nennt Monika Rosen die – trotz Inflation – Aufwärtsentwicklung der Flugpreise als Indikator. Das Verhalten der Konsumenten habe sich – drei Jahre nach Pandemiebeginn – wieder verstärkt von (langfristigen) Konsumgütern wieder hin zu Dienstleistungen bewegt. Dazu gehörten in den Augen der Expertin zweifellos Reisen, Flüge – sowie Freizeitangebote beinahe wieder jeglicher Art – seien es beispielsweise Konzerte, Wellnessangebote oder Bildungsreisen. „(US-)Konsumenten sind bereit für Reisen und Entertainment“, sagt Monika Rosen wörtlich. Dies sei eine – in den Augen beider Gesprächspartner – gute Nachricht für die Tourismusbranche.

Geopolitik bereitet Managern überraschend wenig Sorgen – Keine Illusionen an den Finanzmärkten

Befragt nach ihrer größten Sorge haben in einer Umfrage Portfoliomanager die Stichworte Zinsen, drohende Rezession, Bewertung an den Börsen an die Spitze gesetzt. Auch Covid habe dabei noch eine Rolle gespielt und damit noch deutlich mehr Sorgenfalten bei den Managern hervorgerufen als das Stichwort „Geopolitik“, das nur von drei Prozent der Genannten an erster Stelle der „Sorgenthemen“ gesetzt wurde. Monika Rosen: „Das ist, angesichts der vielfältigen Auswirkungen, die Geopolitik auf alle wirtschaftlichen und finanzpolitischen Bereiche hat, zumindest bemerkenswert.“

In ihrer daran anknüpfenden Einschätzung zu den aktuell stark diskutierten Themen Zinsentwicklung und Zinspolitik hat Monika Rosen für das erste Halbjahr 2022 keine Illusionen parat. Man gehe für Februar 2023 von einer Anhebung der Leitzinsen durch die EZB um weitere 50 Basispunkte aus, gleichzeitig einer zunehmend restriktiven Geldpolitik der Zentralbank, die auch eine Portfolioverkleinerung in Form des Verkaufs? der zuvor lange Jahre angekauften Staatsanleihen beinhalte. Monika Rosen: „Spannend wird es bei der Finanzpolitik ab der Jahresmitte.“ So gelte es aufmerksam zu beobachten, ob der Inflationszuwachs rückläufig tendiere und damit einen ersten Abwärtsdruck auf die Zinsen ausüben würde. Die Prognosen von Börsenanalysten seien hier aktuell allerdings noch recht uneins und damit bei Gesamtbetrachtung bestenfalls reserviert im Hinblick auf einen Turnover bereits zur Jahresmitte 2023.

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