Entwicklung des Wiener Tourismus

Wien ist damit in der Champions League des europäischen Tourismus angekommen. Das ist nicht nur auf die Attraktivität des Lebens- und Wirtschaftsstandorts zurückzuführen, sondern im Wesentlichen auch auf die Neueröffnung einer Vielzahl an Hotelbetrieben in diesem Zeitraum. Wien liegt im Trend: nicht nur bei Gästen, sondern auch bei Hotelmarken, -betreibern und -investoren. Während in den „Nuller-Jahren“ große Kapazitäten im überwiegend undifferenzierten 4-Sterne-Segment auf den Markt gekommen sind, sind es in den ersten fünf Jahren dieses Jahrzehnts vor allem Kapazitäten im Deluxe-Segment. In relativ kurzer Zeit haben Hotels wie Kempinski, Ritz Carlton oder Park Hyatt eröffnet. Wer die wichtigsten Marktdaten betrachtet, sieht rasch, dass die Kapazität vom Markt absorbiert wurde und nicht zu einer reduzierten Auslastung bei den bestehenden Betrieben geführt hat – auch die Durchschnittsrate der alteingesessenen Betriebe hat nicht gelitten. Das lässt den Schluss zu, dass diese Eröffnungen dringend erforderlich waren, da eine neue Kundenschicht erschlossen wurde und internationale Ketten in der Lage sind, eigene Gäste mitzubringen bzw. Markt zu machen.

Artikel von Martin Schaffer (hotelbau.de)

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